
Meine Geschichte:
Anfang 2026 habe ich mit dem 3D-Druck begonnen. Mein Drucker ist ein preiswerter Creality Ender 3V3 SE. Beim Stöbern im Internet nach Druckdateien bin ich auf die Welt der Miniaturen gestoßen. Für mich als Fantasy-Fan eröffnete sich eine vollkommen neue Welt mit unendlichen Möglichkeiten. Am beeindruckendsten fand ich jedoch die Modelle von Warhammer. Also befasste ich mich zum ersten Mal mit Tabletop. Ich studierte viele Regeln und tauchte tief in die Materie ein. Dabei geht es mir in erster Linie gar nicht ums Spielen, sondern vielmehr ums Drucken, Bemalen, Sammeln und Lesen.
So baute ich in den ersten acht Monaten ein beachtliches Wissen über 3D-Druck, den manchmal zickigen Ender und das Tabletop-Hobby auf. Meine Figurensammlung wächst dabei wöchentlich, der „Pile of Shame” wird immer größer. Allerdings fehlte mir bisher jede Struktur. Ich druckte einfach, was mir gefiel. Dumm nur, dass man so niemals eine spielbare Armee zusammenbekommt. Ein weiteres Hindernis ist die Druckgeschwindigkeit meines Enders. Um eine 32-mm-Figur in guter Qualität zu drucken, also mit einer 0,2-mm-Düse und einer Schichthöhe von 0,1 mm, kann der Druck schon mal die Drei-Stunden-Marke überschreiten.
An einem Wochenende im August blätterte ich im Cults-Katalog nach Druckvorlagen für ein Blood-Bowl-Feld. Dabei entdeckte ich eine 15-mm-Variante und die dazugehörigen 15-mm-Figuren. Das fand ich spannend, also suchte ich ein wenig weiter nach dem kleineren Maßstab und wurde bei Dutchmogul fündig. Ich begann, meine erste kleine Armee, bestehend aus zehn Minis, zu drucken, und war von dem Ergebnis total begeistert. Dann versuchte ich, drei Ork-Boyz in 15 mm ohne Bases, dafür mit Stützstrukturen, testweise zu drucken. Auch das hat wunderbar geklappt: Sogar die kleinen Stützen ließen sich gut entfernen, und die Figuren sahen super aus.
Damit war es um mich endgültig geschehen.
